July 2nd, 2009
Der gestrige Tag gehr für mich in meine persönliche “Computer-Geschichte” ein. Ich bin zur Zeit dabei, das Buch “Byte of Python” zu lesen und möchte mit der Programmierung beginnen. Gestern war es nun so weit – habe habe beinahe (mit nachschauen der Befehle im Buch) selbstständig mein erstes Programm geschrieben.
Um zu testen, ob ich die (while)-Schleife kapiert habe, habe ich ein kleines Programm geschrieben, das bis 1.000.000 zählt. Es besteht zwar lediglich aus ein paar Zeilen und besitzt die relativ sinnlose Aufgabe, bis 1.000.000 zu zählen, aber es ist mein erstes selbst geschriebenes Programm.
Na dann kann es nun ja weiter gehen. Mal sehen, was ich in einem Jahr programmieren kann…
- des
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June 22nd, 2009
Wie wir alle wissen, fügen sich GTK-Progamme nicht besonders gut in KDE ein. Mich hat es doch sehr gestört, unter KDE ständig den hässlichen GTK-Style zu haben. Auf den Rat von glua hin habe ich per yum “gtk-qt-engine” und “bluecurve-gtk-themes” installiert.
In den KDE4-Systemeinstellungen kann nun unter “Erscheinungsbild” der Menüpunkt “GTK-Style und Schriftarten” ausgewählt werden. Hier wiederum im Abschnitt “GTK Styles” den Punkt “Use another Style” anklicken und “Bluecurve” auswählen. Nun noch auf “Anwenden” klicken und sich neu anmelden – et voila, nun könnt ihr z.B. Firefox im neun Kleid bewundern.
Natürlich kann auch “Use my KDE Style in GTK applications” gewählt werden, jedoch scheint das noch nicht ganz ausgereift zu sein, denn ich hatte z.B. bei den Taps von Firefox und in der Menüleiste sowie in den Menüs von OpenOffice hässliche Anzeigefehler, da sieht das Bluecurve-Design besser aus. Es ist zwar nicht das KDE4-Design, jedoch sieht es nun um einiges mehr nach KDE aus und fügt sich rein optisch auch wesentlich besser in die KDE-Umgebung ein.
- des
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June 13th, 2009
Vor ein paar Tagen habe ich es das erste Mal gewagt ein 64Bit Linux auf einem Desktop-Rechner zu installieren. Bisher hatte ich stehts Bedenken wegen Browser-Plugins wie Flash und Java sowie einigen (WLAN-)Treibern die angeblich unter 64Bit weniger gut funktionieren sollen.
Eine Geschwindigkeitsvergleich konnte ich leider keinen aufstellen, da ich vorher keine 32Bit-Version von Fedora 11 verwendet und diese Version gegenüber seinem Vorgänger besser optimiert ist, z.b. wurde das System auf 586-CPUs optimiert. Warum hier nicht sofort zu 686 gegriffen wurde, ist mir nicht ganz klar, da ich stark bezweifle, dass jemand Fedora 11 auf einer über 10 Jahre alten Hardware installiert.
Nach der Installation fühlt sich das 64Bit-System sehr angenehm an und auch das Java-Browser-Plugin funktioniert Out-of-the-Box. Nachdem das Flash-Repository hinzugefügt und das Flash-Plugin installiert wurde, änderte sich jedoch leider nichts. Doch dann erhalte ich einen guten Hinweis von einem guten Kollegen und probiere nspluginwrapper.i586 zu installieren. Der Plugin-Wrapper zieht war (genauso wie wine) eine ganze Reihe an 32Bit-Libs als Abhängigkeiten mit (was das System nicht unbedingt schneller macht) führt jedoch zum gewünschten Ergebnis.
Ich kann daher bei Neuinstallation die direkte Verwendung von 64Bit-Distris wohlwollend empfehlen, nicht zuletzt, weil darin erstmals die gängigen CPU-Features wie SSE und weitere genutzt werden.
-glua
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June 9th, 2009
Schon seit längerer Zeit empfand ich es etwas lästig, dass sich (K)PackageKit unter Fedora ständig selbständig – auch mit abgeschalteten automatischen Updates – im Panel meldet und mir yum blockiert.
Da ich sowieso jegliche Art von Installation/Deinstallation Updates/Upgrades mittels yum auf der Konsole erledige, habe ich es gewagt und (K)PackageKit einfach mit dem Befehl „yum remove PackageKit kpackagekit“ deinstalliert.
Seit nun vier Tagen arbeite ich mit meinem Fedora ohne (K)PackageKit und habe es weder vermisst, noch konnte ich irgendwelche Probleme feststellen und genieße es, dass ich vom (K)PackageKit-Symbol im Panel verschont bleibe.
-des
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May 7th, 2009
Das inoffizielle deutsche Wiki für Fedora, www.fedorawiki.de, „leidet“ unter vielen nicht mehr aktuellen und unfertigen Artikeln. Um die Qualität des Wikis etwas zu verbessern, habe ich das Thema auf www.fedoraforum.de aufgerollt und zusammen mit anderen bewirkt, dass es nun ein eigenes Unterforum für Wiki-Artikel gibt.
Glua und ich haben uns entschlossen, am Fedorawiki mitzuarbeiten und veraltete Artikel zu erneuern, unfertige Artikel fertigzustellen und eventuell auch komplett neue Artikel zu erstellen.
Wenn außer uns noch andere daran interessiert sind, bei www.fedorawiki.de mitzuarbeiten, so sind natürlich alle recht herzlich dazu eingeladen, sich auch im Unterforum für Wiki-Artikel auf www.fedoraforum.de zu melden. Wir freuen uns über jede Beteiligung!
- des
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March 4th, 2009
Seit gestern hat Open4Free nun einen Mumble-Server in Betrieb. Vorerst wird dieser für jeden frei zur Verfügung stehen – er ist unter der Domain murmur.open4free.org erreichbar.
Mumble ist eine freie Teamspeak-Alternative, läuft auf den gängigen Desktop-Betriebssystemen und eignet sich auch als Skype-Ersatz. Es bietet zudem TLS-Verschlüsselung, was es angesichts sich abzeichnender Hintertüren in Skype sehr interessant für private Kommunikation macht.
Unter Fedora fehlt Mumble leider in den Repositories, man kann es aber einfach über den SuSE-Buildservice hinzufügen. Dazu muss man lediglich die Datei mumble.repo nach /etc/yum.repos.d kopieren. Anschließend sollte sich Mumble über den Paket-Manager installieren lassen.
-glua
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February 27th, 2009
Mit diesem Video wird einem die Präsenz der Überwachung wiedereinmal verdeutlicht. Hier nocheinmal zusammengefasst:
Clemens A. wurde polizeilich überwacht, weil seine damalige Freundin sich bei einem Telefongespräch in der gleichen Funkzelle befand, wie die später für rund 100 Tage in Untersuchungshaft sich befindenden Tierschützer. Weiters hat er in einem Forum über Veganismus geschrieben und kennt zwei Tierschützer.
Dabei wurden 4 Wochen lang seine Telefongespräch abgehört und protokolliert und er wurde für 2 Wochen persönlich observiert. Weiters wurden von ihm DNA-Proben genommen.
Im Zuge des Schengener Abkommens werden diese DNA-Proben mit vielen Ländern “getauscht”, weshalb nun praktisch nicht mehr garantiert werden kann, dass trotz der nun bewiesenen Unschuld von Clemens A. seine persönlichen Daten auch wieder aus den Polizeisystemen gelöscht werden. Und spätestens seit den unzähligen Datenskandalen europaweit (und vorallem in England) ist bekannt, wie sicher diese Daten sind.
Als kleine Nebenbemerkung: wäre Clemens A. wirklich ein “gefährlicher” Tierschutzaktivist gewesen, hätte er wohl kaum sein privates Handy dazu genützt, um von zuhause aus eine offensichtlich kriminelle Aktion vorzubereiten. Die Opfer der Überwachung sind nie jene, für die sie gedacht ist, denn wer wirklich etwas plant, scheut nicht den Mehraufwand, um der Überwachung zu entkommen.
-glua
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February 19th, 2009
Gestern Abend hat der neue NTP-Server von Open4Free mit dem erstellen der Domäne seine Testphase endgültig beendet und ging „offiziell“ online. Jeder, der mit diesem NTP-Server die Zeit seiner Systeme abgleichen möchte, kann die Domäne „ntp.tyradux.net“ in seine /etc/ntp.conf eintragen.
des
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February 13th, 2009
Aufgrund des vorhandenen Interesses an OpenStreetMap in Vorarlberg haben wir uns entschlossen, eine OpenStreetMap-Mailingliste für Vorarlberg ins Leben zu rufen. Weiters ist für die nahe Zukunft geplant, einen monatlichen Stammtisch einzuführen. Motivation, Koordination und gemeinschaftliches Beisammensein sollen die Arbeit an OpenStreetMap noch unterhaltsamer machen.
Wer mitmachen möchte, kann sich auf der Mailingliste eintragen. Die weiteren Termine werden dann dort bekannt gegeben.
-glua
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February 5th, 2009
Nachdem wir uns zum Ziel gesetzt haben, die Straßendaten von Schwarzach zu erfassen, sind schon erste Erfolge auf OpenStreetMap sichtbar. Nach eigenen Einschätzungen ist damit 1/3 der Arbeit geschafft (lediglich auf die Straßen und Wege bezogen). Bisher waren wir dazu einmal zu Auto (Schwarzach-Tobel), einmal zu Fuß und dreimal mit dem Fahrrad unterwegs.
Am meisten Arbeit bereitet das Integrieren der veröffentlichen Plan.at-Daten vom Compass-Verlag – welche zwar mit einigen Attributen versehen sind (nicht immer richtig, aber dennoch eine gute Hilfe), aber meist um bis zu 100 Meter deneben liegen – in die bereits von anderen Mappern gesammelten Daten ergänzt um die eigenen Daten. Somit treffen teilweise bis zu 3 komplett verschiedene Datensätze aufeinander, weshalb man sich für einen entscheiden und wichtige Attribute übernehmen muss. Anschließend werden die redundanten Wege und Punkte entfernt, angrenzende Straßen mit der neuen Spur verbunden und das Ganze hochgeladen.
Schwarzach ist nun, im Gegensatz zu Dornbirn, dass zwar gut erfasst ist, auf die Datenredundanz bezogen, ziemlich gut bereinigt. Es wäre sehr erfreulich, wenn interessierte Leser dieses Artikel aus meiner Nachbargemeinde sich dieser, teilweise doch recht zeitaufwendigen, Aufgabe annehmen würden
Als nächste Schritte sind nun die Erfassung des Nordens und Ostens von Schwarzach, sowie der fehlenden neuen Fahrradstrecken, geplant. Bei gutem Wetter werden dann noch einige (alle) Wander- und Waldwege folgen. Das Hinzufügen von Attributen wird von uns auf das Nötigste reduziert, da sonst der Aufwand kaum zu bewältigen wäre.
Wer sich nun auch noch gerne beteiligen möchte, kann sich gerne bei uns melden – es würde uns sehr freuen unsere bereits gesammelte Erfahrung an Interessierte weiterzugeben.
-glua
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